Die unmögliche Geburt, Zugehörige Dokumente

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Die unmögliche Geburt - Zugehörige Dokumente - Seite 251

"Erste Traum des Endes der Analyse von Marianne"

"Es ist eine Residenz. Dynamit hat die Pavillons zerstört. In einem von ihnen waren meine Eltern. Der Pavillon, der mit einem Kreuz gezeichnet ist, ist meiner, außerhalb der Stadtmauern und in Sicherheit."

Marianne vergleicht die Residenz im Traum mit der, wo sie lebt. Die Zeichnung erinnert sie an das weibliche Symbol und an die mütterlich Matrix. Die Explosion des elterlichen Pavillons assoziiert sie mit der Idee, dass sie sterben müssen und aus ihrem Leben verschwinden müssen, auf dass das Kind geboren werden kann. Marianne stellt die Szene der primitiven Kastration dar (wie zuvor Christian mit seinen beiden Träumen). Der fusionelle Raum der Zeit wird aufgebrochen und sie findet sich wieder lebendig im außer-körperlichen Raum.

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